Tag der Russlanddeutschen. Spuren der Vergangenheit - Wege in die Zukunft
About this Event
Tag der Russlanddeutschen 2026
Spuren der Vergangenheit – Wege in die Zukunft📅 28. August 2026 | 15:00–21:00 Uhr
📍 Heinrichstraße 31, 10317 Berlin
85 Jahre nach der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion lädt Riwwel zu einem Abend des Erinnerns, des Austauschs und der Begegnung ein.
Die Veranstaltung verbindet historische Einordnung, persönliche Perspektiven, Literatur, Musik und politische Diskussionen mit der Frage, welche Bedeutung die Geschichte der Russlanddeutschen heute für ihre Identität und ihre Zukunft hat.
In diesem Jahr ist es uns gelungen, Russlanddeutsche unterschiedlicher Generationen sowie mit verschiedenen Erfahrungen, Ansichten und Perspektiven zusammenzubringen. Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieser besonderen Gedenkveranstaltung zu sein.
Bereits ab 15:00 Uhr sind alle Gäste herzlich eingeladen, gemeinsam anzukommen und den Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu verbringen.
Interaktive Stationen ab 15:00 Uhr
🍽️ Kulinarischer Workshop – Gemeinsam bereiten wir Riwwelkuchen und traditionellen Kartoffelsalat zu.
🏛️ Museumsausstellung – Persönliche Erinnerungsstücke und Familienarchive der Russlanddeutschen.
🧵 Mini-Stickworkshop – Gestalten Sie ein kleines textiles Erinnerungsstück.
📚 Bücherausstellung – Literatur von Autorinnen und Autoren der Russlanddeutschen.
🥤 Traditionelle Getränkebar – Probieren Sie typische Getränke der Russlanddeutschen.
🗺️ Digitale Erinnerungskarte (Padlet) – Tragen Sie die Geschichte Ihrer Familie auf einer Karte zu Deportation und Trudarmee ein. Tragen Sie Ihre Geschichte ein! (Die Anleitung finden Sie im Padlet https://padlet.com/riwwel/rd_berlin )
🚂 Infostand „Geschichte der Deportation“ – Erfahren Sie anhand des Projekts deportation.space mehr über die Deportation der Russlanddeutschen.
🖼️ Ausstellung „Familiengeschichte in Textilien“ – Kreative Arbeiten, die persönliche Familiengeschichten erzählen.
❓ Quiz – Testen Sie Ihr Wissen zur Geschichte der Russlanddeutschen, zur Deportation und zur Trudarmee.
🤝 Mitmachangebote unserer Projektpartner – Weitere interaktive Aktionen und Informationsstände.
Podium und Gespräche ab 17:00 Uhr
Ab 17:00 Uhr beginnt der zweite Teil der Veranstaltung. Gemeinsam mit unseren Gästen sprechen wir über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Russlanddeutschen.
Mitwirkende
- Dr. Bernd Fabritius – Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
- Alisha Gamisch – Journalistin und Moderatorin mit Fokus auf gesellschaftliche Themen und Perspektiven der russlanddeutschen Community
- Dara Kossok-Spieß – Politikerin mit russlanddeutschem Hintergrund. Sie engagiert sich politisch im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen und ist Fraktionsvorsitzende in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Spandau.
Die Moderation übernimmt Valeria Dobralskaya, Journalistin beim NDR, die sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und Gegenwart der Russlanddeutschen beschäftigt.
Den historischen Teil des Abends gestaltet Dr. Vladislav Kurske, Historiker und Soziologe mit Forschungsschwerpunkt Geschichte und Gegenwart der Russlanddeutschen.
Auf der Veranstaltung werden Bücher bekannter russlanddeutscher Autorinnen und Autoren vorgestellt, darunter Werke von Elina Penner und Ira Peter. Außerdem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, diese Bücher bei einer Verlosung zu gewinnen.
Darüber hinaus wird Olga Horn ihr Buch Die Mäusefurcht persönlich vorstellen. Die Gäste können mit ihr ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich ihr Exemplar signieren lassen. Auch die bereits erwähnte Teilnehmerin der Podiumsdiskussion, Alisha Gamisch, wird für Gespräche, Fragen und Autogramme zu ihrem Buch Parasiti zur Verfügung stehen.
Musik
Der musikalische Teil des Abends wird von zwei Künstlerinnen gestaltet:
Helena Goldt eröffnet das Programm gemeinsam mit einem Chor mit dem Lied „1941“, das an die Deportation der Russlanddeutschen erinnert.
ZAVET beschließt den Abend mit ihrem Lied „Zuhause“, das sich mit den Themen Heimat, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt.
Nach dem offiziellen Programm laden wir alle Gäste herzlich zu einem gemeinsamen Ausklang im Biergarten ein. Bei russlanddeutschen Spezialitäten besteht die Möglichkeit, mit den Referierenden, Künstlerinnen und Künstlern sowie anderen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte innerhalb der Community zu knüpfen.
Die Veranstaltung versteht sich nicht nur als Kultur- und Diskussionsabend, sondern auch als Ort der Begegnung – ein Raum, in dem Erinnerungen geteilt, neue Perspektiven entwickelt und Gemeinschaft gelebt werden.
Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Gefördert durch das Kulturreferat für Russlanddeutsche mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.
In Partnerschaft mit WIR.DE Aktive Nachbarn gUG.
Agenda
🕑: 03:00 PM - 05:00 PM
Interaktive Erlebnisbereiche, Empfang, Ausstellung, historische Relikte und Be
🕑: 05:00 PM - 05:10 PM
Lied der Trudarmee
Host: w/Helena Goldt
🕑: 05:15 PM - 05:30 PM
Historischer Impuls
🕑: 05:30 PM - 06:00 PM
Podiumsdiskussion: : Erinnern, um zu verstehen
🕑: 06:10 PM - 07:00 PM
Podiumsdiskussion: Mehr als nur Opfer: Identität z Trauma und Stärke. Zukunft
🕑: 07:00 PM - 07:10 PM
Musikalischer Abschluss: Lied „Zuhause" von ZAVET
Host: ZAVET
🕑: 07:00 PM - 09:00 PM
Ausklang & Austausch in Biergarten der Kirche
Where is it happening?
Event Location & Nearby Stays:
USD 0.00



















