Umweltschützer - Rechte und Werkzeuge in schwierigen Zeiten
Schedule
Tue Jan 27 2026 at 10:00 am to 06:00 pm
UTC+01:00Location
Hotel Rossi | Berlin, BE
About this Event
(Scroll down for the English version)
DE
Übersicht
Nimm an unserem Workshop in Berlin vom 27. bis 28. Januar 2026 teil, wenn du aktiv bist für mehr Umwelt- und Klimaschutz und deine Rechte besser kennen lernen möchtest!
- Datum: 27. bis 28. Januar 2026
- Zeit: 27. ganztägig; 28. vormittags
- Ort: Hotel Rossi, Lehrter Straße 66, 10557 Berlin
- Anmeldeschluss: 16. Januar 2026
Der Präsenz-Workshop in Berlin am 27. und 28. Januar 2026 richtet sich an Aktivist*innen und Engagierten für Umwelt- und Klimaschutz. Im Zentrum stehen die Rechte aus der Aarhus-Konvention: Zugang zu Umweltinformation, Öffentlichkeitsbeteiligung, Zugang zu Gericht für Umwelt- und Klimaschutz, sowie der Schutz der Zivilgesellschaft. Wir stellen euch zentrale rechtliche Handlungsmöglichkeiten vor, die ihr in eurer Arbeit einsetzen könnt und die euch zusätzlichen Schutz bieten können.
Melde dich jetzt an oder leite die Einladung an interessierte Personen weiter!
Programmübersicht:
Vorträge, Diskussionen, und praktische Übungen (detaillierte Agenda siehe unten):
- Einführung in die Aarhus-Konvention (EEB)
- Climate Helpdesk & Green Legal Spaces (Green Legal Impact & FragdenStaat)
- Öffentlichkeitsbeteiligung und Zugang zu Gericht für Umwelt und Klima (UfU)
- Verbandsklagen in Deutschland (DUH)
- Rechtliche Alternativen zum Einfordern der Aarhus Rechte (Ökobüro)
- UN-Sonderberichterstatter für Environmental Defenders (Guta Association)
Für wen ist das Seminar gedacht?
Wir ermutigen sowohl Aktive aus der Klima- und Umweltbewegung als auch erfahrene Umweltschützer*innen aus etablierten Verbänden und Organisationen, am Workshop teilzunehmen. Auch Journalist*innen und andere Personen, die über Umwelt- und
Klimathemen berichten und Berührungspunkte mit Repression haben, sind ebenfalls willkommen. Durch unser erfahrenes und international aufgestelltes Workshop-Team wirst du einen breiten Einblick in die behandelten Themen erhalten.
Inhalt des Programms:
- Rechte von Umwelt- und Klimaschützer*innen (Schwerpunkt EU- und internationales Recht)
- Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungsprozessen und Zugang zu Gericht bei Verstößen gegen Umweltstandards durch den Staat oder Private – mit internationalen Expert*innen
- Praktische Arbeit an konkreten Fällen der Teilnehmer*innen
- Folgeempfehlungen für Maßnahmen, Suche nach Rechtsbeistand usw.
Logistik:
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Es gibt außerdem begrenzte Möglichkeiten, Reise- und Unterkunftskosten für zugelassene Teilnehmer*innen aus Deutschland zu übernehmen. Wenn ihr diese finanzielle Unterstützung benötigt, wendet euch bitte an [email protected] und [email protected].
An beiden Workshoptagen ist ein kostenloses Mittagessen im Hotel Rossi inbegriffen. Bei Allergien oder anderen Wünschen, gebt dies bitte bei der Anmeldung an.
! Bitte beachtet, dass der Workshop – mit Ausnahme einiger englischer Teile – überwiegend auf Deutsch durchgeführt wird !
Trainer*innen:
- Cornelia Nicklas (Deutsche Umwelthilfe)
- Viktoria Ritter (ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung)
- Frederik Hafen (EEB)
- Magdolna Tóth Nagy (GUTA Association)
- Xabier Triana Gomez (Youth and Environment Europe)
- Luisa Schneider (Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU))
- Johanna Kusch (Green Legal Impact)
- Marie Bohlmann (Green Legal Impact)
- Joschi Wolf (FragdenStaat)
Veranstalter*innen:
- European Environmental Bureau (EEB)
- Youth and Environment Europe (YEE)
- Justice and Environment (J&E)
- Guta Environmental Law Association
- Teil des BeLIFE-Projekts
- In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung e.V
Das Projekt BeLIFE stärkt die Umsetzung der europäischen Umwelt- und Klimagesetzgebung durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen und der Zivilgesellschaft. Es stärkt die in der Aarhus-Konvention verankerten Rechte – Zugang zu Informationen, Beteiligung an Entscheidungsprozessen und Zugang zu Gericht.
Der European Green Deal hat neue und strengere Umweltstandards eingeführt, deren Umsetzung jedoch nach wie vor eine Herausforderung darstellt. BeLIFE setzt sich für eine bessere Einhaltung dieser Standards ein, indem es die Rechtskenntnisse von Bürger*innen und NGOs verbessert, Beschwerdemechanismen optimiert und die Beteiligung an Umweltprozessen stärkt.
Agenda:
27. Januar
9:45 Registrierung
10:00 Eröffnung und Begrüßung
10:15 Vorstellung der Tagesordnung, Trainer*innen und Teilnehmer*innen
Partizipative Vorstellungsrunde im Plenum
Xabier Triana, Youth and Environment Europe (BE LIFE)
11:00 Grundlagen: Einführung in die Aarhus-Konvention
Die drei Säulen der Aarhus-Konvention: Information, Beteiligung, Rechtswege. Anwendung in der UNECE-Region, der EU und im deutschen Kontext
Frederik Hafen, European Environmental Bureau (BE LIFE)
11:45 Kaffeepause
12:00 Öffentlichkeitsbeteiligung und Zugang zu Gericht für Umwelt und Klima
Vorstellung von Zahlen und Fakten zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Verbandsklagen in Deutschland
Luisa Schneider, Unabhängiges Institut für Umweltfragen (BE LIFE)
13:00 gemeinsames Mittagessen
14:30 Breakout-Session: Rechtsschutz in Deutschland
Bearbeitung konkreter Fallbeispiele in Kleingruppen
Moderiert von BE LIFE Projektpartnern
15:30 Teilen der Ergebnisse aus den Gruppendiskussionen
16:00 Andere Mittel zur Durchsetzung von Aarhus Rechten
Compliance Committee, EuGH, nationale Gerichte, Beispiele anhand von SLAPP Fällen (Strategic Lawsuits Against Public Participation)
Viktoria Ritter, Ökobüro (BE LIFE)
17:00 Ende des ersten Tages
28. Januar
9:00 Verbandsklagen in Deutschland
Wie klageberechtigte Umweltverbände gegen rechtswidriges verwaltungsbehördliches Handeln vorgehen können. Fallbeispiel.
Cornelia Nicklas, Deutsche Umwelthilfe
10:00 UN-Sonderberichterstatter für Environmental Defenders (auf Englisch)
Einführung in das Rapid Response Mechanism Verfahren unter Art. 3 Abs. 8 der Aarhus-Konvention. Aktivitäten des Sonderberichterstatters zu dem Thema staatliche Unterdrückung von Klima- und Umweltprotesten
Magdolna Toth Nagy, Guta Environmental Law Association
10:30 Umweltinformationen mit dem Climate Helpdesk befreien
Marie Bohlmann, Green Legal Impact / Joschi Wolf, FragdenStaat
11:00 Green Legal Spaces Studie
Entwicklung politischer Teilhaberechte der Klimabewegung in Deutschland
Johanna Kusch, Green Legal Impact
11:15 Kaffeepause
11:30 Übungsaufgabe: Beschwerden beim Sonderberichterstatter und Nutzung anderer Instrumente zum Schutz von Aktivist*innen
Bearbeitung konkreter Fallbeispiele in Kleingruppen
Moderiert von BE LIFE Projektpartnern
12:30 Ergebnisaustausch der Übung
13:00 Ende des Workshops / gemeinsames Mittagessen
EN
- Date: 27-28 January 2026
- Time: 27 (full day); 28 (morning)
- Place: Hotel Rossi, Lehrter Straße 66, 10557 Berlin
- Registration Deadline: 16 January 2026
An in-person workshop in Berlin on January 27-28 2026, will strengthen the capacity and skills of environmental and climate defenders, especially those who are at risk or preparing for active advocacy work. Register now or pass it on to interested people!
Who is the seminar for?
We encourage both young and active participants in informal initiatives and campaigns, as well as experienced environmentalists from established organizations to take part. Journalists, communicators, and others who have been subjected to repression or who report on environmental violations and campaigns are also welcome.
Scope of the program:
- Introduction to the Aarhus Convention (EEB)
- ClimateHelpdesk & Green Legal Spaces (GreenLegalImpact)
- Public participation and access to justice in environmental matters (UfU)
- Class actions in Germany (DUH)
- Legal alternatives for enforcing Aarhus rights (Ökobüro)
- UN Special Rapporteur on Environmental Defenders (Guta Association)
Logistics:
The workshop is free of charge. The EEB and partners have a limited possibility to support travel and accommodation for accepted participants from Germany. If this financial support is required please reach out to [email protected] and [email protected].
! Please note that the training will - except for some English parts - mostly be carried out in German !
Trainers (Leading lawyers and specialists) including:
- Viktoria Ritter (ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung)
- Luisa Schneider (UfU e.V.)
- International experts on access to justice and participation in decision-making
- Frederik Hafen (EEB)
- Magdolna Tóth Nagy (GUTA Association)
- Xabier Triana Gomez (Youth and Environment Europe)
- Luisa Schneider (Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU))
Organisers:
- European networks EEB (European Environmental Bureau)
- Youth and Environment Europe (YEE)
- Justice and Environment
- The national Guta Environmental Law Association – Hungary
- Part of BeLIFE project
- In cooperation with the Heinrich-Böll-Stiftung e.V
BeLIFE strengthens the implementation of European environmental and climate legislation through the active participation of citizens and civil society. It supports the rights enshrined in the Aarhus Convention – access to information, participation in decision-making, and access to justice.
The European Green Deal introduced new and stricter environmental standards, but their implementation remains a challenge. BeLIFE works to improve compliance with these standards by: Raising the legal literacy of citizens and NGOs; Improving complaint mechanisms; Strengthening participation in environmental processes.
Where is it happening?
Hotel Rossi, Lehrter Straße 66, Berlin, GermanyEvent Location & Nearby Stays:
EUR 0.00


















