Misterioso Jazz Club | PROTÉA mit Meklin Nicolai Weiss
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"Protéa"
Victorin-Hippolyte Jasset (FR 1913, 50 min)
Meklin Nicolai Weiss
Anna-Kaisa Meklin (Viola da Gamba), Giancarlo Nicolai (Laudes) & Sandra Weiss (Fagott, Altsaxofon)
Proteus, der Sohn Poseidons in der griechischen Mythologie, besass die doppelte Gabe, die Zukunft vorherzusagen und seine Gestalt nach Belieben zu verändern. Als würdige Erbin ist Protéa eine dimorphe Heldin, eine Vorreiterin des Cross-Dressings, Königin der Verwandlungskunst und des augenblicklichen Wandels. In der Zeit der ersten Schritte der siebten Kunst spielt Victorin Jasset mit Protéa eine Rolle als Vermittler zwischen dem „gedruckten Kino“ (den Fortsetzungsromanen) und dem Kino in Bewegung. Doch – im Gegensatz zu anderen Werken jener Zeit – verdankt Protéa der Literatur nichts und begründet einen eigenständigen filmischen Mythos, eine Figur, die aus dem Kino geboren wurde und für das Kino bestimmt ist. Von da an prophezeit Protéa unter anderem die Zukunft eines Genres im Kino: den Spionagefilm. Um im Register der Superheldinnen zu bleiben: Es gibt eine direkte Linie von Protéa (Josette Andriot) zu Black Widow (Scarlett Johansson).
Vertont wird der Film vom Trio Meklin Nicolai Weiss, das improvisierte Musik mit Einflüssen aus Jazz, Alter Musik, Klassik und Neuer Musik verbindet. Die aussergewöhnliche Besetzung mit Viola da Gamba, Laute, Fagott und Saxofon erzeugt einen organischen, vielschichtigen Klangraum, in dem die Erforschung von Klang und Resonanz im Zentrum steht. Die drei Holzinstrumente – gewachsen aus jahrhundertealten Bäumen – treffen auf das Saxofon als transformiertes Naturmaterial. So entsteht ein musikalischer Dialog zwischen Holz, Metall, Atem und Raum.
Türe 20 Uhr | Programm 20:30 Uhr
Victorin-Hippolyte Jasset (FR 1913, 50 min)
Meklin Nicolai Weiss
Anna-Kaisa Meklin (Viola da Gamba), Giancarlo Nicolai (Laudes) & Sandra Weiss (Fagott, Altsaxofon)
Proteus, der Sohn Poseidons in der griechischen Mythologie, besass die doppelte Gabe, die Zukunft vorherzusagen und seine Gestalt nach Belieben zu verändern. Als würdige Erbin ist Protéa eine dimorphe Heldin, eine Vorreiterin des Cross-Dressings, Königin der Verwandlungskunst und des augenblicklichen Wandels. In der Zeit der ersten Schritte der siebten Kunst spielt Victorin Jasset mit Protéa eine Rolle als Vermittler zwischen dem „gedruckten Kino“ (den Fortsetzungsromanen) und dem Kino in Bewegung. Doch – im Gegensatz zu anderen Werken jener Zeit – verdankt Protéa der Literatur nichts und begründet einen eigenständigen filmischen Mythos, eine Figur, die aus dem Kino geboren wurde und für das Kino bestimmt ist. Von da an prophezeit Protéa unter anderem die Zukunft eines Genres im Kino: den Spionagefilm. Um im Register der Superheldinnen zu bleiben: Es gibt eine direkte Linie von Protéa (Josette Andriot) zu Black Widow (Scarlett Johansson).
Vertont wird der Film vom Trio Meklin Nicolai Weiss, das improvisierte Musik mit Einflüssen aus Jazz, Alter Musik, Klassik und Neuer Musik verbindet. Die aussergewöhnliche Besetzung mit Viola da Gamba, Laute, Fagott und Saxofon erzeugt einen organischen, vielschichtigen Klangraum, in dem die Erforschung von Klang und Resonanz im Zentrum steht. Die drei Holzinstrumente – gewachsen aus jahrhundertealten Bäumen – treffen auf das Saxofon als transformiertes Naturmaterial. So entsteht ein musikalischer Dialog zwischen Holz, Metall, Atem und Raum.
Türe 20 Uhr | Programm 20:30 Uhr
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