Misterioso Jazz Club | Henrik Munkeby Nørstebø & Audrey Chen / Philipp Eden / Joaquin Ortega
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Plattentaufe “Faint Light Blackens”
Psychic Liberation
Henrik Munkeby Nørstebø solo
Henrik Munkeby Nørstebø (pos, elec)
Auf seinem vierten Soloalbum und Debütwerk für das Label Psychic Liberation präsentiert Henrik Munkeby Nørstebø „Faint Light Blackens“ – eine Auseinandersetzung, in der die fragmentierte Instrumentierung der Solo-Posaune zu einer „full range wall of sound“ ausgebaut wird, verteilt auf die prägnante Ausdehnung von sieben eigenständigen Sätzen auf beiden Seiten einer Schallplatte. Die sieben Akte, aus denen das Album besteht, wurden speziell für die Aufnahme in Emanuel Vigelands „Tomba Emmanuelle“ (Oslo) entwickelt. Das Fresko im Mausoleum verankert Themen von existenzieller Tragweite, reich an bedeutungsschweren Bildern von Liebe, Geburt und Tod. Der feierliche Raum ist ein hallendes akustisches Terrain, in dem es aufgrund der nachhallenden Träumerei fast unmöglich ist, laut zu sprechen, geschweige denn durch Horn und Elektronik zu singen. Die Weite dieses Raumes prägt die kompositorischen Ansätze, die auf „Faint Light Blackens“ zum Einsatz kommen.
***
Audrey Chen / Philipp Eden / Joaquin Ortega
Audrey Chen (voc), Philipp Eden (elec) & Joaquin Ortega (g)
Audrey Chen, Philipp Eden und Joaquin Ortega haben eine Art entwickelt, Musik zu machen, die roh, körperlich und äusserst fesselnd ist. Ihre Musik bewegt sich zwischen dichten, lauten Klangwänden und ruhigen Passagen der Reflexion, geprägt von aufmerksamem Zuhören, präzisen Klängen und Risikobereitschaft. Stimme, Elektronik und Gitarre treffen auf unvorhersehbare und stets überraschende Weise aufeinander. Bei jedem Auftritt wollen sie einen immersiven Raum schaffen, in dem die Grenze zwischen ihnen und dem Publikum verschwindet. Über eine im Juni 2025 in Zagreb im Rahmen der Reihe «Impromondays» gemachte Aufnahme des Trios schreibt Daniel Spicer in The Wire:
“There are times during this 26-minute live performance when Audrey Chen sounds exactly like she’s channelling the dry, insectoid language of the xenomorphs from the Alien movies. It’s just one of a dizzying plethora of sounds the Chinese/Taiwanese-American vocal improvisor is able to summon from lungs, larynx and mouth. She sighs, clicks, slurps, chatters, whoops, wails and moans, flicking from one idea to the next with synaptic speed even sometimes seeming to be speaking backwards or with two voices simultaneously. Meanwhile Argentinian guitarist Joaquin Ortega and Basel based electronicist Philipp Eden provide a constant undertow of juddering machine roars and lumbering krang. It’s like floating past a series of unsettling tableaux designed by Hieronymus Bosch.”
Türe 20 Uhr | Programm 20:30 Uhr
Psychic Liberation
Henrik Munkeby Nørstebø solo
Henrik Munkeby Nørstebø (pos, elec)
Auf seinem vierten Soloalbum und Debütwerk für das Label Psychic Liberation präsentiert Henrik Munkeby Nørstebø „Faint Light Blackens“ – eine Auseinandersetzung, in der die fragmentierte Instrumentierung der Solo-Posaune zu einer „full range wall of sound“ ausgebaut wird, verteilt auf die prägnante Ausdehnung von sieben eigenständigen Sätzen auf beiden Seiten einer Schallplatte. Die sieben Akte, aus denen das Album besteht, wurden speziell für die Aufnahme in Emanuel Vigelands „Tomba Emmanuelle“ (Oslo) entwickelt. Das Fresko im Mausoleum verankert Themen von existenzieller Tragweite, reich an bedeutungsschweren Bildern von Liebe, Geburt und Tod. Der feierliche Raum ist ein hallendes akustisches Terrain, in dem es aufgrund der nachhallenden Träumerei fast unmöglich ist, laut zu sprechen, geschweige denn durch Horn und Elektronik zu singen. Die Weite dieses Raumes prägt die kompositorischen Ansätze, die auf „Faint Light Blackens“ zum Einsatz kommen.
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Audrey Chen / Philipp Eden / Joaquin Ortega
Audrey Chen (voc), Philipp Eden (elec) & Joaquin Ortega (g)
Audrey Chen, Philipp Eden und Joaquin Ortega haben eine Art entwickelt, Musik zu machen, die roh, körperlich und äusserst fesselnd ist. Ihre Musik bewegt sich zwischen dichten, lauten Klangwänden und ruhigen Passagen der Reflexion, geprägt von aufmerksamem Zuhören, präzisen Klängen und Risikobereitschaft. Stimme, Elektronik und Gitarre treffen auf unvorhersehbare und stets überraschende Weise aufeinander. Bei jedem Auftritt wollen sie einen immersiven Raum schaffen, in dem die Grenze zwischen ihnen und dem Publikum verschwindet. Über eine im Juni 2025 in Zagreb im Rahmen der Reihe «Impromondays» gemachte Aufnahme des Trios schreibt Daniel Spicer in The Wire:
“There are times during this 26-minute live performance when Audrey Chen sounds exactly like she’s channelling the dry, insectoid language of the xenomorphs from the Alien movies. It’s just one of a dizzying plethora of sounds the Chinese/Taiwanese-American vocal improvisor is able to summon from lungs, larynx and mouth. She sighs, clicks, slurps, chatters, whoops, wails and moans, flicking from one idea to the next with synaptic speed even sometimes seeming to be speaking backwards or with two voices simultaneously. Meanwhile Argentinian guitarist Joaquin Ortega and Basel based electronicist Philipp Eden provide a constant undertow of juddering machine roars and lumbering krang. It’s like floating past a series of unsettling tableaux designed by Hieronymus Bosch.”
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