Konferenz: KÄMPFERINNEN* Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
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KÄMPFERINNEN*
Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
Konferenz
10. Oktober 2026, 14:00 Uhr
Kapelle99, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Die Platzzahl ist begrenzt.
Konferenzsprache: Deutsch
ANMELDUNG: https://forms.gle/veRUCGjsvrmFEDN5A
Wie erinnern wir? Wer erzählt Geschichte und aus welcher Perspektive? Wie verändern sich Begriffe wie Kampf oder Widerstand? Welche Rolle können Kunst und gesellschaftliches Engagement in der Erinnerungsarbeit und beim Aufbau von Beziehungen über Grenzen hinweg spielen? Wofür kämpfen wir heute?
Die Konferenz KÄMPFERINNEN* sucht nach Antworten auf diese Fragen aus historischer, kultureller und künstlerischer Perspektive.
Einen der Schwerpunkte der Konferenz bilden historische Erfahrungen von Frauen im Widerstand. Besondere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Formen von Kampf und Widerstand sowie den Spannungen zwischen Alltag und Heroisierung – betrachtet aus polnischem und deutschem Blickwinkel.
Der zweite Teil der Konferenz widmet sich der gegenwärtigen Erinnerungskultur sowie Fragen von Anwesenheit und Abwesenheit in der Geschichte. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Formen des Erzählens über die Vergangenheit, Mechanismen des Ausschlusses und der Marginalisierung sowie die Möglichkeit, vielfältigere historische Narrative zu entwickeln.
Ein dritter Schwerpunkt befasst sich mit der Rolle von Kunst und kulturellen Praktiken als Instrumenten der Erinnerungsarbeit sowie als Formen zeitgenössischen Widerstands und gesellschaftlichen Engagements. Zeitgenössische künstlerische Praktiken – von visueller Forschung bis hin zu performativen und archivbezogenen Arbeiten – ermöglichen es, die Vergangenheit zu rekonstruieren und ihr zugleich neue Bedeutungen und Formen der Präsenz zu verleihen.
Ausgangspunkt der Konferenz „KÄMPFERINNEN*“ sind die Geschichten polnischer Frauen, die mit dem Widerstand während des Zweiten Weltkriegs verbunden waren. Jadwiga Neumann, Stefania Jung-Mochnacka und Helena Maćkowiak gehören zu den Frauen, deren Biografien über viele Jahrzehnte nahezu unbekannt geblieben sind. Ihre Lebenswege bilden den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen weiblicher Kämpfe und Handlungsmacht – von Untergrundtätigkeit und Widerstand über Erinnerungsarbeit bis hin zu zeitgenössischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken.
Begleitend zur Konferenz wird eine Ausstellung über Polinnen gezeigt, die mit dem Widerstand verbunden waren, sowie über Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs im Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurden. Die präsentierten Porträts und Biografien erinnern an häufig vergessene Lebensgeschichten von Frauen, die einen wichtigen Teil der Geschichte des besetzten Europas darstellen.
Panelistinnen:
Dr. Iwona Dadej - Historikerin
Susanne Schade - Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Jadwiga Kamola - Ideenhistorikerin, Kuratorin
Dr. Jessica Bock - Digitales Deutsches Frauenarchiv
Karolina Gembara - Künstlerin, Forscherin, Kuratorin
Lia Dostlieva - Künstlerin, Autorin
Anna Krenz - Künstlerin, Forscherin, Autorin
Organisation: Ambasada Polek e.V.
www.ambasadapolek.org
Anna Krenz — Projektleitung, Konzept, Gestaltung
Katarzyna Bittner — Organisation
KONTAKT: [email protected]
Partner: Pilecki-Institut Berlin. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms Zwischen Berlin und Warschau — 35 Jahre Nachbarschaft, das anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Berlin und Warschau sowie des Jahrestages des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft ausgerichtet wird. Konzipiert und umgesetzt vom Deutschen Polen-Institut, in Zusammenarbeit mit agitPolska, der Ambasada Polek, dem Berlin Institute of Health an der Charité, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin, der Europäischen Akademie Berlin, dem Gustav Seitz Museum sowie dem SprachCafé Polnisch. Das Projekt “Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft” steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner. Gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
Konferenz
10. Oktober 2026, 14:00 Uhr
Kapelle99, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Die Platzzahl ist begrenzt.
Konferenzsprache: Deutsch
ANMELDUNG: https://forms.gle/veRUCGjsvrmFEDN5A
Wie erinnern wir? Wer erzählt Geschichte und aus welcher Perspektive? Wie verändern sich Begriffe wie Kampf oder Widerstand? Welche Rolle können Kunst und gesellschaftliches Engagement in der Erinnerungsarbeit und beim Aufbau von Beziehungen über Grenzen hinweg spielen? Wofür kämpfen wir heute?
Die Konferenz KÄMPFERINNEN* sucht nach Antworten auf diese Fragen aus historischer, kultureller und künstlerischer Perspektive.
Einen der Schwerpunkte der Konferenz bilden historische Erfahrungen von Frauen im Widerstand. Besondere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Formen von Kampf und Widerstand sowie den Spannungen zwischen Alltag und Heroisierung – betrachtet aus polnischem und deutschem Blickwinkel.
Der zweite Teil der Konferenz widmet sich der gegenwärtigen Erinnerungskultur sowie Fragen von Anwesenheit und Abwesenheit in der Geschichte. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Formen des Erzählens über die Vergangenheit, Mechanismen des Ausschlusses und der Marginalisierung sowie die Möglichkeit, vielfältigere historische Narrative zu entwickeln.
Ein dritter Schwerpunkt befasst sich mit der Rolle von Kunst und kulturellen Praktiken als Instrumenten der Erinnerungsarbeit sowie als Formen zeitgenössischen Widerstands und gesellschaftlichen Engagements. Zeitgenössische künstlerische Praktiken – von visueller Forschung bis hin zu performativen und archivbezogenen Arbeiten – ermöglichen es, die Vergangenheit zu rekonstruieren und ihr zugleich neue Bedeutungen und Formen der Präsenz zu verleihen.
Ausgangspunkt der Konferenz „KÄMPFERINNEN*“ sind die Geschichten polnischer Frauen, die mit dem Widerstand während des Zweiten Weltkriegs verbunden waren. Jadwiga Neumann, Stefania Jung-Mochnacka und Helena Maćkowiak gehören zu den Frauen, deren Biografien über viele Jahrzehnte nahezu unbekannt geblieben sind. Ihre Lebenswege bilden den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen weiblicher Kämpfe und Handlungsmacht – von Untergrundtätigkeit und Widerstand über Erinnerungsarbeit bis hin zu zeitgenössischen künstlerischen, sozialen und aktivistischen Praktiken.
Begleitend zur Konferenz wird eine Ausstellung über Polinnen gezeigt, die mit dem Widerstand verbunden waren, sowie über Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs im Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurden. Die präsentierten Porträts und Biografien erinnern an häufig vergessene Lebensgeschichten von Frauen, die einen wichtigen Teil der Geschichte des besetzten Europas darstellen.
Panelistinnen:
Dr. Iwona Dadej - Historikerin
Susanne Schade - Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Jadwiga Kamola - Ideenhistorikerin, Kuratorin
Dr. Jessica Bock - Digitales Deutsches Frauenarchiv
Karolina Gembara - Künstlerin, Forscherin, Kuratorin
Lia Dostlieva - Künstlerin, Autorin
Anna Krenz - Künstlerin, Forscherin, Autorin
Organisation: Ambasada Polek e.V.
www.ambasadapolek.org
Anna Krenz — Projektleitung, Konzept, Gestaltung
Katarzyna Bittner — Organisation
KONTAKT: [email protected]
Partner: Pilecki-Institut Berlin. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms Zwischen Berlin und Warschau — 35 Jahre Nachbarschaft, das anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Berlin und Warschau sowie des Jahrestages des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft ausgerichtet wird. Konzipiert und umgesetzt vom Deutschen Polen-Institut, in Zusammenarbeit mit agitPolska, der Ambasada Polek, dem Berlin Institute of Health an der Charité, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin, der Europäischen Akademie Berlin, dem Gustav Seitz Museum sowie dem SprachCafé Polnisch. Das Projekt “Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft” steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner. Gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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Kapelle99, Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
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Host or PublisherAmbasada Polek e.V.











