In between - A temple space for queer and curious people

Schedule

Sat Oct 10 2026 at 04:00 pm to 11:00 pm

UTC+02:00
Location

Tantra Team Nürnberg | Nürnberg, BY

In between (also: dazwischen) und jenseits der Binaritäten öffnen wir den Raum für echte Begegnung. Mit mir. Mit Dir. Mit dem Moment.
About this Event

Gleich vorab: Wir bieten keinen Workshop über Queerness an (da gibt es andere, die sich besser auskennen). Unsere Sehnsucht ist es, mit dir einen Raum zu kreieren, der das Spektrum des Menschseins, Liebens und Lernens in den Mittelpunkt stellt.

Wir schaffen einen Raum, in dem normative Vorstellungen davon, wie Menschen aussehen, lieben, begehren oder Beziehung(en) leben müssen, bewusst in den Hintergrund treten. So entsteht mehr Freiheit, sich selbst und anderen jenseits von Rollen zu begegnen.

Vielleicht kennst du das:

Du sehnst dich nach Nähe und merkst gleichzeitig, wie du dich anpasst.

Du willst ehrlich sein und hörst dich trotzdem sagen: „Ist schon okay.“ obwohl garnichts okay ist.

Du möchtest berührt werden – und weißt manchmal gar nicht mehr, ob dein Körper gerade Ja oder Nein sagt.

Oder du hast das Gefühl, ein bisschen mutiger, entspannter, interessanter, spiritueller oder sinnlicher sein zu müssen, um dazuzugehören.

Du willst einen Raum haben der dich in all deinen Facetten ehrt.

Genau dafür öffnen wir diesen Tempel.

Ein liebevoll begleiteter Erfahrungsraum, der dich einlädt, Langsamkeit, Sinnlichkeit, verkörperten Konsens, Grenzen, bewusste Berührung und deine Gefühlswelt zu erkunden. Jede Form von Ausdruck, Präsenz, Fürsorge, Freude oder Traurigkeit ist willkommen.

Ein Ort, an dem nichts passieren muss. Ein Ort, an dem du beobachten, spielen, lachen, berührt werden oder einfach nur da sein darfst. Denn manchmal entsteht die tiefste Verbindung genau dann, wenn nichts erreicht werden muss. Vielleicht entdeckst du dabei, dass Genuss manchmal so einfach sein kann wie ein Blickkontakt, ein gemeinsames Kichern oder eine aufrichtige Umarmung.

Ein Ort, an dem du ankommen, ausprobieren und deinem eigenen Tempo vertrauen darfst.


Zeitplan

15:45–16:00 Ankommen und Sachen ablegen

16:00–18:30 Nährendes Fundament für echte Begegnung: Ankommen im Raum und in der Gruppe sowie Übungen rund um Grenzen, Konsens, Bedürfnisse und Körperbewusstsein.

Pause – Zeit für dein mitgebrachtes Abendessen oder um außerhalb etwas essen zu gehen. Bitte achte auf intensive Gerüche.

20:00–23:00 Ritueller Space mit Open Flow

Im ersten Teil spürst du deine Bedürfnisse, sprichst sie aus und findest Klarheit über deine Grenzen. In einfachen Übungen kommst du in Kontakt mit deinem Körper und erforschst, wie sich Sicherheit in dir heute anfühlt.

Statt dich anzupassen oder zu verstecken, darfst du erleben:

Ich darf sein, wie ich bin – und werde genau damit willkommen geheißen.

Welche weiteren Binaritäten begegnen mir im Leben – und wo möchte ich sie vielleicht auflösen?

Queeres Leben lädt uns dazu ein, scheinbar feste Kategorien zu hinterfragen und neue Möglichkeiten sichtbar werden zu lassen.

Heute gewähren wir all den Seiten in uns Audienz:

den Zarten und den Wilden,

den Kings und den Queens,

den Hexen und den Weisen,

den Lauten und den Leisen –

und vielleicht auch jenen, für die wir heute noch keinen Namen haben.

Aus dieser Forschungsfreude öffnet sich ein Erfahrungsraum, in dem du dich spielerisch ausprobieren kannst – sinnlich, neugierig und lebendig. Erst angeleitet, dann frei im Flow.

Während des Open Flows entscheidest du jederzeit selbst, ob du beobachten, tanzen, sprechen, kuscheln, berühren oder einfach Tee trinken möchtest. Wir halten den Raum und sind jederzeit ansprechbar.

Du musst nichts leisten, um Nähe, Berührung oder Verbindung zu verdienen.

Vielleicht gehst du heute nach Hause und bemerkst etwas Ungewöhnliches.

Du hast niemanden beeindrucken müssen. Nicht die anderen. Nicht einmal dich selbst.

Du musstest dich nicht erklären. Nicht für dein Ja. Nicht für dein Nein. Nicht für deine Langsamkeit. Nicht für deine Sehnsucht. Nicht für deine Freude. Nicht für deine Tränen.

Vielleicht ist genau das die Art von Zugehörigkeit, nach der wir uns alle sehnen.


Dieser Tempel ist ...

... neurodivergenzsensibel gedacht.

Die Musik ist bewusst ausgewählt. Wir verzichten auf Räucherstäbchen und Duftkerzen. Es gibt keine Übungen, bei denen sich alle zehn Minuten schweigend in die Augen schauen müssen. Transparenz, Langsamkeit und Freiwilligkeit sind uns wichtiger als Überforderung.

... beginnerfreundlich gedacht.

Du brauchst keine Vorerfahrung. Deine Langsamkeit ist willkommen. Deine Unsicherheit, Schüchternheit oder Nervosität gehören hier genauso hin wie Extrovertiertheit und Ausdruckslust. Du musst nichts beweisen und niemand Bestimmtes sein. Alles, was du mitbringen musst, ist die Bereitschaft, anderen dort zu begegnen, wo sie gerade sind – und deine Neugier.

... für alle queeren und neugierigen Erwachsenen.

Unabhängig von Geschlecht, Körper, Sexualität, emotionalem Erleben, spirituellem Weg oder Beziehungsform.

Insbesondere heißen wir trans*, nicht-binäre, intergeschlechtliche, queere, fragende und geschlechtlich vielfältige Menschen willkommen – ebenso wie alle, die sich eingeladen fühlen, Intimität in einem queer-zentrierten Raum mit Respekt, Achtsamkeit und gegenseitiger Fürsorge zu erkunden.


Mitbringen
  • bequeme Kleidung, in der du dich wohlfühlst und gut bewegen kannst
  • Sarong oder Handtuch
  • Wasserflasche
  • optional Massageöl und Spielzeug
  • Kleidung für den Open Flow, in der du dich sinnlich und erotisch lebendig fühlst
  • Mira

Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen in Einzelsettings, Workshops und Gruppenräumen. Meine Arbeit ist geprägt von traumasensibler Körper- und Nervensystemarbeit, Neurodivergenz, Embodiment, Aufstellungen, Psychologie, Erwachsenenbildung, Yoga und Coaching. Unter anderem beeinflusst durch NARM und Somatic Experiencing.

Ich hab viel gelernt und gewusst - aber das was aufeinmal wirklich etwas fundamental verändert hat war die Reise in den Körper und diese Räume die mich so viel näher an mich gebracht haben waren die Tempel. Da war plötzlich Raum. Raum für mein Lachen, mein Zittern, mein echtes Ja. Ich musste nichts mehr erklären – ich durfte einfach sein. Und in dieser Erlaubnis begannen Mauern zu schmelzen. Nicht über Nacht, aber spürbar. Zwischen mir und dem Leben. Zwischen mir und den Menschen, die ich liebe. Heute öffne ich Räume, in denen genau das möglich ist: Weniger Konzept, mehr Körper. Weniger Fassade, mehr Verbindung. Weniger perfekt. Mehr echt. In meiner Freizeit rufe ich durch den Klamottenladen FARBEN SIND FÜR ALLE DA, erkläre Menschen, warum mein Sohn lange Haare hat(te) und Kleider trägt und lasse mich gerne auf die Fehler aufmerksam machen, die ich mache auf dem Weg zu einer diskriminierungsärmeren Sprache.


Marie Baumann

Gender studies und intersektionalität haben mir im Studium endlich Worte gegeben für das , was in der Gesellschaft so omnipräsent ist: patriarchale Strukturen und binäres Denken. Jetzt, 10 Jahre später feiere ich meinen Tochter für ihre Liebe zu pink und habe gleichzeitig Angst davor und frage mich, wann ich selbst eigentlich aufgehört habe, rosa zu mögen.

In Mira's Tempeln finde ich die Langsamkeit, die ich brauche, um mir und anderen wirklich zu begegnen. Und ich freue mich, aufgrund meiner Vorerfahrung als feministische Yogalehrerin diesen Tempel mit Mira zu halten.

**Bring nicht die beste Version von dir mit. Bring alle mit.**

Where is it happening?

Tantra Team Nürnberg, Nähe Nordostbahnhof, Nürnberg, Germany
Tickets

EUR 54.45 to EUR 70.44

Know what’s Happening Next — before everyone else does.
Mira Baumgartner
Host or PublisherMira Baumgartner

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