Hitler-Stalin-Pakt – Eine Podiumsdiskussion
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Wir möchten zusammen mit Memorial Deutschland, dem Pilecki-Institut, der Botschaft der Republik Polen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit dieser Veranstaltung an die Ereignisse des 23. August 1939 erinnern.
Am 23. August 1939 wurde der „Hitler-Stalin-Pakt“ zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der stalinistischen Sowjetunion geschlossen. Er begann mit dem bilateralen Nichtangriffsvertrag. In einem geheimen Zusatzprotokoll vereinbarten die beiden totalitären Mächte die Aufteilung Mittel- und Osteuropas. Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 war die deutsche Besatzungsherrschaft von unermesslichen Verbrechen begleitet. Deutschland führte den Zweiten Weltkrieg als rassistischen Eroberungs- und Vernichtungskrieg.
Im Holocaust ermordeten die Deutschen sechs Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer aus ganz Europa, die in die deutschen Vernichtungslager deportiert worden waren. Am 17. September 1939 marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein. Die Sowjetunion errichtete in den von ihr in der Folge besetzten Gebieten in Polen (heute überwiegend in der Westukraine und Belarus gelegen), den baltischen Staaten, Teilen Finnlands, und Bessarabiens (heute Republik Moldau) ein stalinistisches Besatzungsregime begleitet von brutalen Repressionen und Verbrechen gegen die jeweiligen Bevölkerungen. Hunderttausende Menschen wurden aus den von der Sowjetunion besetzten Gebieten in die sowjetischen Gulags deportiert, wo viele ihr Leben verloren.
Als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten die beiden totalitären Mächte am 22. September 1939 eine Siegesparade in Brest-Litowsk ab. Aus diesem Anlass wollen wir mit einer Diskussion an die damaligen Ereignisse und deren bis heute reichenden Folgen erinnern: Was bedeutete der Einmarsch der Roten Armee für die besetzten und eroberten Gebiete? Wie wirkten nationalsozialistische und stalinistische Herrschaftserfahrungen und Verbrechen nach? Und welche Bedeutung haben diese Ereignisse für Europa heute?
Programm
Begrüßung
- Jan Tombiński | Geschäftsträger der Botschaft der Republik Polen
- Giedriusz Puodžiūnas | Botschafter der Republik Litauen
Einführung
- Prof. Dr. Claudia Weber | Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder
Gespräch
- Dr. Franziska Davies | ZZF Potsdam
- Dr. Ian Garner | Pilecki-Institut Warschau
- Prof. Dr. Claudia Weber | Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder
Moderation: Christoph Meißner | Museum Karlshorst
Um Anmeldung bis zum 11. September 2026 wird gebeten
unter: [email protected]
Weitere Termine zu diesem Thema:
So 20.09.2026, 13.00 Uhr
Kritische Führung von Memorial Deutschland über das Treptower Ehrenmal
Der Fokus liegt auf dem 17. September 1939 und dem sowjetischen Überfall auf Polen und die Besetzung von mehr als 50 Prozent des polnischen Staatsgebietes.
Dauer 2,5 h; Treffpunkt Zugang Puschkinallee, ohne Anmeldung.
Mehr Informationen unter: https://www.memorial.de/Veranstaltungen
Di 22.09.2026, 15.00 Uhr
Lehrkräftefortbildung „Hitler-Stalin-Pakt und seine Folgen“
Ort: Pilecki-Institut, Pariser Platz 4a, 10117 Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e. V. – Landesverband Berlin.
Dauer: ca. 2,5 h mit der Möglichkeit, im Anschluss an der
Veranstaltung teilzunehmen.
Anmeldung:
https://forms.gle/pswJSQwEPQnCx5nF6 oder per E-Mail an: [email protected]
Am 23. August 1939 wurde der „Hitler-Stalin-Pakt“ zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der stalinistischen Sowjetunion geschlossen. Er begann mit dem bilateralen Nichtangriffsvertrag. In einem geheimen Zusatzprotokoll vereinbarten die beiden totalitären Mächte die Aufteilung Mittel- und Osteuropas. Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 war die deutsche Besatzungsherrschaft von unermesslichen Verbrechen begleitet. Deutschland führte den Zweiten Weltkrieg als rassistischen Eroberungs- und Vernichtungskrieg.
Im Holocaust ermordeten die Deutschen sechs Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer aus ganz Europa, die in die deutschen Vernichtungslager deportiert worden waren. Am 17. September 1939 marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein. Die Sowjetunion errichtete in den von ihr in der Folge besetzten Gebieten in Polen (heute überwiegend in der Westukraine und Belarus gelegen), den baltischen Staaten, Teilen Finnlands, und Bessarabiens (heute Republik Moldau) ein stalinistisches Besatzungsregime begleitet von brutalen Repressionen und Verbrechen gegen die jeweiligen Bevölkerungen. Hunderttausende Menschen wurden aus den von der Sowjetunion besetzten Gebieten in die sowjetischen Gulags deportiert, wo viele ihr Leben verloren.
Als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten die beiden totalitären Mächte am 22. September 1939 eine Siegesparade in Brest-Litowsk ab. Aus diesem Anlass wollen wir mit einer Diskussion an die damaligen Ereignisse und deren bis heute reichenden Folgen erinnern: Was bedeutete der Einmarsch der Roten Armee für die besetzten und eroberten Gebiete? Wie wirkten nationalsozialistische und stalinistische Herrschaftserfahrungen und Verbrechen nach? Und welche Bedeutung haben diese Ereignisse für Europa heute?
Programm
Begrüßung
- Jan Tombiński | Geschäftsträger der Botschaft der Republik Polen
- Giedriusz Puodžiūnas | Botschafter der Republik Litauen
Einführung
- Prof. Dr. Claudia Weber | Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder
Gespräch
- Dr. Franziska Davies | ZZF Potsdam
- Dr. Ian Garner | Pilecki-Institut Warschau
- Prof. Dr. Claudia Weber | Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder
Moderation: Christoph Meißner | Museum Karlshorst
Um Anmeldung bis zum 11. September 2026 wird gebeten
unter: [email protected]
Weitere Termine zu diesem Thema:
So 20.09.2026, 13.00 Uhr
Kritische Führung von Memorial Deutschland über das Treptower Ehrenmal
Der Fokus liegt auf dem 17. September 1939 und dem sowjetischen Überfall auf Polen und die Besetzung von mehr als 50 Prozent des polnischen Staatsgebietes.
Dauer 2,5 h; Treffpunkt Zugang Puschkinallee, ohne Anmeldung.
Mehr Informationen unter: https://www.memorial.de/Veranstaltungen
Di 22.09.2026, 15.00 Uhr
Lehrkräftefortbildung „Hitler-Stalin-Pakt und seine Folgen“
Ort: Pilecki-Institut, Pariser Platz 4a, 10117 Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e. V. – Landesverband Berlin.
Dauer: ca. 2,5 h mit der Möglichkeit, im Anschluss an der
Veranstaltung teilzunehmen.
Anmeldung:
https://forms.gle/pswJSQwEPQnCx5nF6 oder per E-Mail an: [email protected]
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Where is it happening?
Pilecki-Institut, Pariser Platz 4A, 10117 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
Event Location & Nearby Stays:
Know what’s Happening Next — before everyone else does.
Host or PublisherDeutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V.



















