Fotoausstellung "PRISMA" Laas 2026

Schedule

Sat, 01 Aug, 2026 at 10:00 am to Sun, 02 Aug, 2026 at 07:00 pm

UTC+02:00
Location

Lasa - Remise | Bormio, LM

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Photoexhibition
"PRISMA" 2026
-Jan Langer
-Claudia Rubner
-Christian Gufler
-Andrea Pozza
-Stefan Gorfer
-Michaela Wellenzohn
-Simon Rainer

📸 Fotoausstellung „PRISMA“ in der Remise Laas
Jan Langer - Naturkunst:
Jan Langer erschafft Kunst mit der Natur und wird dabei selbst Teil der Kreisläufe, die sich in der Landschaft Südtirols vollziehen: Die zyklische Wiederkehr der vor Ort gesammelten Materialien, deren Farben und Verarbeitungsmethoden sowie die für jede Jahreszeit spezifischen Bedingungen bestimmen die künstlerische Arbeit und die Optik der Kunstwerke. So entstehen seine kurzlebigen Installationen in einem engen Dialog mit der Landschaft, aus gestalterischen Möglichkeiten, welche die Natur zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort bereithält.
Für Langer sind es „ästhetische Informationen“, mit denen er einen Ausschnitt des Naturraumes in ein temporäres Gemälde verwandelt und es durch das abschließende Fotografieren dauerhaft macht, bevor es nach kurzer Zeit wieder verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen.
In der Remise Laas präsentiert Jan sowohl Bilder seiner in der Natur entstandenen vergänglichen Werke, deren gemeinsamer roter Faden passend zum Marmor das „Weiß“ ist, als auch einige Skulpturen, die sich dieses Gesteins bedienen.
Claudia Rubner - Unterwasserfotografie:
Claudia Rubner ist Unterwasserfotografin und -kamerafrau aus Bruneck. Nach ihrer Ausbildung in Großbritannien arbeitet sie international und zeigt ihre Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen und konnte dabei auch einige Preise gewinnen.
In ihrer Arbeit setzt sie Wasser als zentrales Medium ein, um den Menschen und seine Existenz in einem veränderten Raum darzustellen. In Abwesenheit von Schwerkraft entstehen neue Perspektiven auf Identität und Wahrnehmung.
In ihrer Serie „Gravitation“ greift sie das Prinzip von Dualität und Einheit auf: Gegensätze wie Licht und Dunkelheit existieren gleichzeitig und bilden zusammen ein Ganzes. Inspiriert von taoistischen Gedanken wird diese Spannung nicht als Konflikt, sondern als Teil eines gemeinsamen Zustands sichtbar.

Christian Gufler :
„Augenblicke und Vorgefundenes unverändert festhalten“
Ursprünglich aus der Mode- und Autofotografie kommend, bedient Christian Gufler nunmehr seit vielen Jahren den Markt der umfangreichen Produktfotografie, kreiert Arrangements für die Hotellerie und in der Food-Abteilung. Seine aktuellen Wege lassen ihn aber zunehmend in die Kunstfotografie eintauchen. Besonders fasziniert ihn das Motiv und Thema von „Lost places“. Diese Orte und ihre verwunschene Atmosphäre und das manchmal fast schon morbide wirkende Flair der verlassenen Gebäude ziehen ihn an.
Aber auch Portraits von Personen und die Nähe zu seinen Objekten bieten für ihn ein Experimentierfeld.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie sei hier laut Christian die höchste und reinste Form der Fotografie.
📷Stefan Gorfer :
Stefan Gorfer aus Naturns ist ein zeitgenössischer Fotograf und visueller Künstler, der sich besonders auf konzeptuelle und ästhetisch starke Fotografie konzentriert. Bekannt, weil er nicht gefällig fotografiert, sondern eine klare Haltung, Handschrift und künstlerische Konsequenz zeigt.
Seine Tätigkeit:
📷 Fine-Art-Fotografie
Er schafft Bilder, die mehr sein wollen als bloße Dokumentation, sie sollen Emotion, Idee und Bildsprache vereinen.
🧠 Konzeptionelle Bildwelten
Seine Arbeiten sind bewusst inszeniert, oft mit einem Spiel zwischen Ästhetik, Ironie und Wahrnehmung.
🎨 Visuelle Komposition
Bei ihm ist jedes Foto geplant wie eine Partitur: Formen, Licht und Körper stehen in einem bewussten Verhältnis zueinander.
💼 Zielgruppenorientiert
Er richtet sich an Kunstsammler, Galerien, Museen und ein kunstinteressiertes Publikum, das Fotografie als künstlerische Sprache wertschätzt. Weniger anzeigen
📸Simon Rainer:
betrachtet die Welt durch seine eigenen Filter, oder besser gesagt filterlos.
Seine Fotografien gehen über das bloße Festhalten von Momenten hinaus; sie sind kreative Abbildungen von Realitäten.
Seine Werke verstehen sich als "wahrnehmungsbasierende Abbildungen.“ Dem Betrachter präsentiert sich somit ein tieferes, emotionales Wirkungsfeld, welches schon im Objekt vorhanden ist, gewollt verstärkt wird oder sich in den Fokus des Betrachters drängt.
Symmetrie, Symbolik, geschichtliche Hintergrund Informationen, Ästhetik und Farbwirkung sowie das komplett Gegensätzliche ergänzen sich und sind in seinen teils mystisch wirkenden Bildern erwünscht.
Beim gemeinsamen Projekt zum Buch "Der Teich der schnellen Zeiten" von Marcel Zischg war die Umsetzungen zu den Schwarz-Weiß-Illustrationen für Rainer ein Freischein aus den Zwängen der Perfektion. Dabei stellte er sich die Frage:
„Liegt die wahre Menschlichkeit in seiner Perfektion oder in der Einzigartigkeit seiner unvollkommenen Wirklichkeit?“
Unter Anwendung verschiedenster Techniken, von der experimentellen Nutzung alter Kameralinsen und Smartphone-Fotografien bis hin zur Integration modernster digitaler Möglichkeiten, war es für ihn wichtig, Vergangenheit und Zukunft thematisch miteinander zu verbinden. Abseits des angestrebten Perfektionismus in der Fotografie lag der Fokus auf der Wirkung der dahinterliegenden Geschichten und der Mehrdeutigkeit seiner Fotografien.
📸Andrea Pozza:
ist ein landesweit bekannter Bozner Fotograf mit einer vielseitigen Karriere.
Wie ein roter Faden zieht sich die maskierte Dame als Protagonistin durch seine Arbeiten. Die Kombination von technischen Experimenten und der Suche nach Ästhetik machen ihn zu einem vielseitigen Fotokünstler.
Für die Ausstellung „Zeit und Erinnerung“, die 2024 zeitgleich auf Schloss Tirol und Schloss Velthurns gezeigt wurde, fotografierte Andrea Pozza die Dame als weibliche Seele:
provokativ, sinnlich und undurchdringlich, an bekannten Orten Südtirols, meist in verfallenen und verlassenen Burgen und Gemäuern.
Die Schlösser bildeten hier einen szenischen, fast theatralischen Hintergrund und verwandelten die maskierten Damen in zeitgenössische Kurtisanen.
Ein poetischer und gewagter Gesamteindruck, der in eine Welt der Geschichte, der Natur, der Erinnerung und des Vergessens entführt.
📸Michaela Wellenzohn
Michaela fotografiert aus Leidenschaft und in tiefer Verbundenheit mit der Natur. Berge und Wälder sind ihre Kraftorte. Ruhig, klar und voller Inspiration.
Für ihre Aufnahmen nutzt sie ganz bewusst das Smartphone. Es ermöglicht ihr, ganz im Moment zu bleiben und spontan festzuhalten, was ihr unterwegs begegnet. Ohne schwere Ausrüstung kann sie achtsam durch die Natur gehen und genau jene Augenblicke einfangen, die oft nur für wenige Sekunden sichtbar sind.
Das Smartphone bietet ihr dabei viele Vorteile:
Es ist leicht, immer griffbereit und erlaubt eine natürliche, ungestellte Fotografie direkt aus dem Augenblick heraus. So entstehen authentische Bilder voller Nähe, Ruhe und Echtheit.
Auf ihren Wanderungen richtet Michaela den Blick auf die kleinen Wunder am Wegesrand auf Insekten, Pflanzen, Blüten und stille Details, die leicht übersehen werden. Mit feinem Gespür für Licht, Stimmung und Atmosphäre macht sie die stille Schönheit des Einfachen sichtbar.


www.parabel.info
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Where is it happening?

Lasa - Remise, Bormio, Italy

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