"Ein Virus kennt keine Moral" & Kurzfilm: "Schwestern der Revolution", Regie: Rosa v. Praunheim
Schedule
Fri, 24 Apr, 2026 at 08:30 pm
UTC+02:00Location
August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld, Germany | Bielefeld, NW
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D 1986 // 82 Min. // DCPMit Dieter Dicken, Christian Kesten, Rosa von Praunheim, Ina Blum, Eva-Maria Kurz, Hella von Sinnen u.a.
Kamera: Elfi Mikesch
Hommage an Rosa von Praunheim!
Rosa von Praunheim ist am 17. 12.2025 mit 83 Jahren in Berlin gestorben – auch ihm möchten wir mit einem besonderen Filmabend gedenken!
Bis zuletzt aktiver und bedeutender Film- und Theaterregisseur, wichtiger Vertreter des „Neuen Deutschen Films“, wichtiger Aktivist der queeren Bewegung – nie angepasst, nie bequem und nie leise.
So auch in „Ein Virus kennt keine Moral„:
„Hurra, wir leben noch“, singt die Schwulenband „Die Bermudas“ auf einem Tuntenball – ein trotzig-ironischer Auftakt zu Rosa von Praunheims greller Filmsatire.
Im Mittelpunkt stehen der reaktionäre Saunabesitzer Rüdiger Kachinski (gespielt von Rosa v. Praunheim) und Christian Kesten, Student der Kirchenmusik, der sich aufopferungsvoll um seinen an Aids erkrankten Lebensgefährten kümmert. Die Therapeutin Tomalik-Samenkorn (Ina Blum), die Todesmeditationen für Aids-Kranke anbietet, die Reporterin Carola Schrecksch, die inkognito die Schwulenszene ausspioniert. Und Prof. Dr. Blut vom „Institut für Seuchen, Pest und Tod“ kommt angesichts der goldenen Zeiten für die Pharmaindustrie ins Schwärmen…
Der Film entstand als Reaktion auf die gesellschaftliche Panik, die Mitte der 1980er Jahre bei Bekanntwerden von dem HI-Virus ausbrach. „(…) mit grellen Einfällen und einem makabren Rundumschlag (…).“ Rosa von Praunheim
Und wir zeigen den avantgardistischen Kurzfilm „Schwestern der Revolution“ (BRD 1969, digital, 20 Min.)
Darsteller_innen: Carla Aulaulu, Hannes Flütsch, Luzi Kryn, Werner Schroeter, Dietmar Kracht u.a.
Die „Schwestern der Revolution“ ist eine Kampftruppe von Homosexuellen, die sich für die Befreiung der Frau einsetzt. Dietmar, der die Unterdrückung und Hilflosigkeit der Frau nachspielt, weiß seinen Protest nur in den einen Satz zu kleiden: „Ich will kein Osterhase sein, obwohl ich sensibel und anlehnungsbedürftig bin„.
(Textverantwortlich: KE)
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