2. Symphoniekonzert 2026/27 der Hofer Symphoniker

Schedule

Fri, 16 Oct, 2026 at 07:30 pm

UTC+02:00
Location

Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof, Germany | Hof, BY

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𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝘇𝗲𝘂𝗴𝗳𝗲𝘂𝗲𝗿
Werke:
𝗜𝗴𝗼𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗮𝘄𝗶𝗻𝘀𝗸𝘆
Symphonies d’instruments à vent
𝗔𝘃𝗻𝗲𝗿 𝗗𝗼𝗿𝗺𝗮𝗻
Frozen in Time
𝗦𝗲𝗿𝗴𝗲𝗷 𝗥𝗮𝗰𝗵𝗺𝗮𝗻𝗶𝗻𝗼𝗳𝗳
Symphonische Tänze op. 45
𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝘄𝗲𝗿𝗸 Vivi Vassileva
𝗖𝗵𝗲𝗳𝗱𝗶𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁 Martijn Dendievel
𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁𝗲𝗶𝗻𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 18:30 Uhr
Im Anschluss an das Konzert:
𝗔𝘂𝘀𝗸𝗹𝗮𝗻𝗴: 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗴𝗲𝗳𝗿𝗮𝗴𝘁
mit Vivi Vassileva im oberen Festsaalfoyer
Ihre Geschichte beginnt wie im Märchen: Aus einer bulgarischen Musikerfamilie stammend, lernte die in Hof geborene Vivi Vassileva zunächst Geige. Üben wollte sie aber lieber etwas Anderes: Noch als Kind entdeckte sie an einem wilden Strand am Schwarzen Meer die Handtrommeln für sich, die dort von den ortskundigen Strandbesuchern gespielt wurden. Sie wollte wissen, wie man darauf musiziert, und bekam so ihren ersten Schlagzeug-
unterricht. Ihre Ausbildung begann an der Musikschule der Hofer Symphoniker.Professionelle Hochschullehrer folgten. Es dauerte nicht lange, und Vivi Vassileva wurde Mitglied im renommierten Bundesjugendorchester – als jüngstes Mitglied. Bald gewann sie wichtige Preise.
Wenn Vivi Vassileva das Schlagwerk bedient, vibriert die Luft. Man kann das förmlich spüren. Aber sie hat auch einen Sinn für die Feinheit der Schlaginstrumente, für das Melodiöse und das Meditative. Das kann einen richtig in Trance versetzen!
Laut dem aus Israel stammenden Komponisten Avner Dorman bezieht sich der Titel seines Stücks „Frozen in Time“ auf imaginäre Schnappschüsse der geologischen Entwicklung der Erde von prähistorischer Zeit bis in unsere Gegenwart: „Indoafrica“, „Eurasia“ und „The Americas“ lauten die Satzbezeichnungen. In der Musik sind südindische Rhythmen ebenso inbegriffen wie Mozart-Anklänge, Tango, Jazz und Swing.
Den Rahmen bilden in diesem Konzertprogramm Werke zweier russischer Komponisten, die ihre Karriere fern der Heimat machten.
Igor Strawinskys Symphonies d’instruments à vent heißt auf Deutsch übersetzt recht nüchtern Zusammenklänge von Blasinstrumenten. Das knackige, originelle Werk nahm seinen Anfang als Trauermusik für den französischen Komponisten Claude Debussy, der 1918 starb. Den zuerst entstandenen Choral funktionierte Strawinsky später gewohnt pragmatisch, aber auch wirkungs- und respektvoll zum Schlussteil seiner Debussy gewidmeten Symphonies um. Das Werk hat formal allerdings nichts mit einer klassischen Symphonie zu tun.
Sergej Rachmaninoff war im Jahr der Revolution 1917 aus Russland ausgewandert und sollte von da an seine Heimat nie mehr wiedersehen. Er ging in die USA und wurde einer der großen Klaviervirtuosen seiner Zeit.
Seine Symphonischen Tänze hat er in Long Island komponiert. Uraufgeführt wurden sie 1941. Es ist ein prachtvolles, aber auch düsteres Werk, in dem der Tanz eher als abstrakte Idee wirkt, konkret zum Beispiel durch die Dominanz rhythmisch markanter Motive im ersten Satz. „Dies irae“-Anklänge evozieren später einen Totentanz. Reizvoll ist auch die Instrumentation mit Saxophon, das im klassischen Orchester normalerweise fehlt.
Die Leitung dieses Konzerts hat Chefdirigent Martijn Dendievel.
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Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof, Germany, Kulmbacher Straße 4, 95030 Hof, Deutschland, Hof, Germany

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