WAS UNS VERBINDET
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WAS UNS VERBINDET
L'attachement | Carine Tardieu | FR/BE 2024 | 106 Min. | OmU | ab 6
Mit: Valeria Bruni Tedeschi, Pio Marmaï, Vimala Pons, Raphaël Quenard, César Botti, u.a.
Sandra (Valeria Bruni Tedeschi), eine alleinstehende Frau in den Fünfzigern, lebt ein unabhängiges Leben frei von Konventionen. Als das Paar aus der Nachbarwohnung zur Entbindung ihres Kindes ins Krankenhaus muss, erklärt sich Sandra widerwillig bereit, sich um den kleinen Sohn Elliot zu kümmern und ahnt nicht, damit zu einer wichtigen Bezugsperson für die ganze Familie zu werden. Was als vorübergehende Hilfe begann, führt zu einer unerwartet tiefen Bindung.
Jede ihrer Figuren zeichnet Carine Tardieu mit Offenheit. So wie sich auch die Figuren selbst mit Wohlwollen begegnen. Das klingt nach Gesellschaftskitsch, doch Tardieu gelingt es, die gefühlige Schwere der verschiedenen Geschichten mit zurückhaltender Empathie zu erzählen. Wie beiläufig verhandelt die Regisseurin obendrein Themen wie Trauer, Verlust und unterschiedliche Lebensformen und ebenso unterschiedliche Interpretationen von Feminismus. Und wieder einmal hat sie ein perfektes Ensemble zusammen: Bruni Tedeschi glänzt als stille, manchmal etwas schroffe und unbeholfene und dann wieder aufgekratzt-fantasievolle Sandra, ebenso wie Marmaï als überforderter Vater und der junge César Botti als aufgeweckter Junge, der in Sandra keinen Mutterersatz sucht, sondern eine erwachsene Freundin findet. Es ist ein Ensemblefilm, in dem jede Rolle perfekt besetzt zu sein scheint. Und es ist ein Film, der verzaubert.
L'attachement | Carine Tardieu | FR/BE 2024 | 106 Min. | OmU | ab 6
Mit: Valeria Bruni Tedeschi, Pio Marmaï, Vimala Pons, Raphaël Quenard, César Botti, u.a.
Sandra (Valeria Bruni Tedeschi), eine alleinstehende Frau in den Fünfzigern, lebt ein unabhängiges Leben frei von Konventionen. Als das Paar aus der Nachbarwohnung zur Entbindung ihres Kindes ins Krankenhaus muss, erklärt sich Sandra widerwillig bereit, sich um den kleinen Sohn Elliot zu kümmern und ahnt nicht, damit zu einer wichtigen Bezugsperson für die ganze Familie zu werden. Was als vorübergehende Hilfe begann, führt zu einer unerwartet tiefen Bindung.
Jede ihrer Figuren zeichnet Carine Tardieu mit Offenheit. So wie sich auch die Figuren selbst mit Wohlwollen begegnen. Das klingt nach Gesellschaftskitsch, doch Tardieu gelingt es, die gefühlige Schwere der verschiedenen Geschichten mit zurückhaltender Empathie zu erzählen. Wie beiläufig verhandelt die Regisseurin obendrein Themen wie Trauer, Verlust und unterschiedliche Lebensformen und ebenso unterschiedliche Interpretationen von Feminismus. Und wieder einmal hat sie ein perfektes Ensemble zusammen: Bruni Tedeschi glänzt als stille, manchmal etwas schroffe und unbeholfene und dann wieder aufgekratzt-fantasievolle Sandra, ebenso wie Marmaï als überforderter Vater und der junge César Botti als aufgeweckter Junge, der in Sandra keinen Mutterersatz sucht, sondern eine erwachsene Freundin findet. Es ist ein Ensemblefilm, in dem jede Rolle perfekt besetzt zu sein scheint. Und es ist ein Film, der verzaubert.
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