Vortrag Klaus Blees & Roland Röder „Israelkritik – die Camouflage des linken Antisemitismus“
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In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.WeltSaar
wwwa3wsaar.de
Antisemitismus gibt es nicht nur rechts außen. Er ist politisch und weltanschaulich Lager übergreifend.
Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 hat dabei als globaler Brandbeschleuniger gedient. Die Virulenz des Antisemitisimus hat weltweit zugenommen, was zahlreiche gewaltsame Angriffe und tödliche Terroranschläge gegen Juden, Israelis, jüdische oder israelische Einrichtungen und ihre Unterstützer einschließt.
Linker Antisemitismus ist nicht neu, Antisemitismus hat schon immer in Teilen der Linken eine Rolle gespielt, zum Beispiel in Form einer verkürzten, personifizierenden Kapitalismus-„Kritik“, die den Kapitalismus auf die Machenschaften hinterhältiger Drahtzieher zurückführt, welche dann oft mit den Juden identifiziert werden. Die Nationalsozialisten unterschieden zwischen dem guten, deutschen „schaffenden Kapital“ und dem bösen, jüdischen „raffenden Kapital“. Ähnliche Muster finden sich schon lange im linken politischen Spektrum, indem der Kapitalismus auf das „Finanzkapital“ reduziert und Zins als unehrlich erwirtschaftete Form des Gewinns wahrgenommen wird. Das schlägt sich in Metaphern wie „Heuschrecken“ oder „blutsaugenden Insekten“ nieder, die weit verbreitet sind im öffentlichen Diskurs und auch von Gewerkschaften und NGOs gerne verwendet werden.
Heute erscheint der linke (aber nicht nur der linke) Antisemitismus vor allem im Gewand der „Israelkritik“. Die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel spricht von einer „Israelisierung des Antisemitismus“. Sie sieht darin nichts anderes als den traditionellen Antisemitismus, der auf Israel projiziert wird.
Der Vortrag geht den Mustern dieser Ausdrucksform des Antisemitismus nach, die nichts mit Kritik an israelischer Regierungspolitik zu tun hat, sondern diese allenfalls vorschiebt. Antisemitismus äußert sich unabhängig davon, was Juden tun oder nicht tun und ist analog auch unabhängig davon, was Israel als jüdischer Staat tut oder nicht tut oder wer gerade die Regierung stellt.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung ausschließlich per Voranmeldung besucht werden kann.
Die Veranstaltung auf unserer Homepage: https://t1p.de/9don5
Dort finden Sie auch den Link zum Anmeldeformular.
EINLASS 18:30 UHR · BEGINN 19:00 UHR
Das Programm der 11. Deutsch-Israelischen Herbstkulturtage als PDF: https://t1p.de/d1xrp
Foto: Antiisraelische Kundgebung in Saarbrücken im Juli 2014
Bildquelle: Aktion 3.Welt Saar e.V.
wwwa3wsaar.de
Antisemitismus gibt es nicht nur rechts außen. Er ist politisch und weltanschaulich Lager übergreifend.
Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 hat dabei als globaler Brandbeschleuniger gedient. Die Virulenz des Antisemitisimus hat weltweit zugenommen, was zahlreiche gewaltsame Angriffe und tödliche Terroranschläge gegen Juden, Israelis, jüdische oder israelische Einrichtungen und ihre Unterstützer einschließt.
Linker Antisemitismus ist nicht neu, Antisemitismus hat schon immer in Teilen der Linken eine Rolle gespielt, zum Beispiel in Form einer verkürzten, personifizierenden Kapitalismus-„Kritik“, die den Kapitalismus auf die Machenschaften hinterhältiger Drahtzieher zurückführt, welche dann oft mit den Juden identifiziert werden. Die Nationalsozialisten unterschieden zwischen dem guten, deutschen „schaffenden Kapital“ und dem bösen, jüdischen „raffenden Kapital“. Ähnliche Muster finden sich schon lange im linken politischen Spektrum, indem der Kapitalismus auf das „Finanzkapital“ reduziert und Zins als unehrlich erwirtschaftete Form des Gewinns wahrgenommen wird. Das schlägt sich in Metaphern wie „Heuschrecken“ oder „blutsaugenden Insekten“ nieder, die weit verbreitet sind im öffentlichen Diskurs und auch von Gewerkschaften und NGOs gerne verwendet werden.
Heute erscheint der linke (aber nicht nur der linke) Antisemitismus vor allem im Gewand der „Israelkritik“. Die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel spricht von einer „Israelisierung des Antisemitismus“. Sie sieht darin nichts anderes als den traditionellen Antisemitismus, der auf Israel projiziert wird.
Der Vortrag geht den Mustern dieser Ausdrucksform des Antisemitismus nach, die nichts mit Kritik an israelischer Regierungspolitik zu tun hat, sondern diese allenfalls vorschiebt. Antisemitismus äußert sich unabhängig davon, was Juden tun oder nicht tun und ist analog auch unabhängig davon, was Israel als jüdischer Staat tut oder nicht tut oder wer gerade die Regierung stellt.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung ausschließlich per Voranmeldung besucht werden kann.
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EINLASS 18:30 UHR · BEGINN 19:00 UHR
Das Programm der 11. Deutsch-Israelischen Herbstkulturtage als PDF: https://t1p.de/d1xrp
Foto: Antiisraelische Kundgebung in Saarbrücken im Juli 2014
Bildquelle: Aktion 3.Welt Saar e.V.
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Where is it happening?
Synagoge Trier, Kaiserstraße 25, 54290 Trier, Deutschland, Trier, Germany
Event Location & Nearby Stays:
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Host or PublisherDeutsch-Israelische Gesellschaft Trier





