Sophie-C. Hartisch: Kosmische Ordnungen. Gemeinschaftsentwürfe in der Lyrik nach 1900 (Vortrag)
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Verleihung des Carlo-Barck-Preises an Sophie-Charlott Hartisch
29.06.2026 · 17.00 Uhr
Sophie-Charlott Hartisch: Kosmische Ordnungen. Gemeinschaftsentwürfe in der Lyrik nach 1900
Ort: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Eberhard-Lämmert-Saal, Eingang Meierottostr. 8, 10719 Berlin
Im Kontext des Ersten Weltkriegs lassen sich in der deutschsprachigen Lyrik Verhandlungen verschiedenster Sozietätsvorstellungen beobachten. Der Expressionismus ›visioniert‹ brüderliche Vereinigungsutopien, Else Lasker-Schüler und Rainer Maria Rilke reflektieren die Möglichkeit der Annäherung eines ›Du‹ und ›Ich‹ und Stefan Georges Dichtung zielt auf ein hierarchisches Gemeinschaftsmodell. Der Vortrag von Sophie-C. Hartisch anlässlich der Verleihung des Carlo-Barck-Preises zeigt die Gemeinsamkeit dieser unterschiedlichen Entwürfe: die Rückbindung an astronomische Ordnungsvorstellungen. Begrüßung und Laudatio: Eva Geulen
Sophie-Charlott Hartisch studierte Deutsche Literatur, Politik- und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2024 schloss sie ihre Dissertation »Astrale Konstellationen in der Lyrik um 1900. Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne« an der Universität zu Köln ab. Für diese Arbeit erhielt sie den Carlo-Barck-Preis 2025. Hartisch ist akademische Rätin a.Z. am Institut für Germanistik der Universität Bonn und arbeitet seit dem 1. April 2026 als Carlo-Barck-Preis-Stipendiatin am ZfL mit ihrem neuen Projekt »Kohärenz. Die Poetik des Zusammenhangs«.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Alle Informationen und Aktualisierungen unter https://www.zfl-berlin.org/veranstaltungen-detail/items/sophie-charlott-hartisch-kosmische-ordnungen-gemeinschaftsentwuerfe-in-der-lyrik-nach-1900.html.
Abb.: Detail von Sophie-Charlott Hartisch: Stern und Kosmos
Astrale Konstellationen in der Lyrik um 1900. Wallstein, Göttingen 2026.
29.06.2026 · 17.00 Uhr
Sophie-Charlott Hartisch: Kosmische Ordnungen. Gemeinschaftsentwürfe in der Lyrik nach 1900
Ort: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Eberhard-Lämmert-Saal, Eingang Meierottostr. 8, 10719 Berlin
Im Kontext des Ersten Weltkriegs lassen sich in der deutschsprachigen Lyrik Verhandlungen verschiedenster Sozietätsvorstellungen beobachten. Der Expressionismus ›visioniert‹ brüderliche Vereinigungsutopien, Else Lasker-Schüler und Rainer Maria Rilke reflektieren die Möglichkeit der Annäherung eines ›Du‹ und ›Ich‹ und Stefan Georges Dichtung zielt auf ein hierarchisches Gemeinschaftsmodell. Der Vortrag von Sophie-C. Hartisch anlässlich der Verleihung des Carlo-Barck-Preises zeigt die Gemeinsamkeit dieser unterschiedlichen Entwürfe: die Rückbindung an astronomische Ordnungsvorstellungen. Begrüßung und Laudatio: Eva Geulen
Sophie-Charlott Hartisch studierte Deutsche Literatur, Politik- und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2024 schloss sie ihre Dissertation »Astrale Konstellationen in der Lyrik um 1900. Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne« an der Universität zu Köln ab. Für diese Arbeit erhielt sie den Carlo-Barck-Preis 2025. Hartisch ist akademische Rätin a.Z. am Institut für Germanistik der Universität Bonn und arbeitet seit dem 1. April 2026 als Carlo-Barck-Preis-Stipendiatin am ZfL mit ihrem neuen Projekt »Kohärenz. Die Poetik des Zusammenhangs«.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Alle Informationen und Aktualisierungen unter https://www.zfl-berlin.org/veranstaltungen-detail/items/sophie-charlott-hartisch-kosmische-ordnungen-gemeinschaftsentwuerfe-in-der-lyrik-nach-1900.html.
Abb.: Detail von Sophie-Charlott Hartisch: Stern und Kosmos
Astrale Konstellationen in der Lyrik um 1900. Wallstein, Göttingen 2026.
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ZfL, Meierottostr. 8, 10719 Berlin, Germany, Meierottostraße 8, 10719 Berlin, Deutschland, Berlin, Germany
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