Momentaufnahme. Das Fotoarchiv Mittelmann
Advertisement
Sonderausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig
Eine Jahrhundertgeschichte in Bildern für Heute erzählt.
Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2.000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 in dem Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst oder sogar von SA-Männern. Doch Leben und Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können erst jetzt erhellt werden.
Die Ausstellung und digitale Formate zeigen eine typische jüdische Familie in Deutschland. Wie viele aus ihrer jüdischen Kundschaft, bauten sich die aus dem russischen Zarenreich emigrierten Mittelmanns in Leipzig ein neues Leben auf. Sie wurden im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet oder konnten überleben. Namen und Leben sowie Netzwerke in der jüdischen Gemeinde werden sichtbar gemacht. Der Sohn Eugen Mittelmann spezialisierte sich ab 1925 auf Porträts von Schauspielerinnen und Sängern an Leipziger Bühnen und Werbung. Seine Fotokunst steht neben Alltagsbildern von Großstadt-Menschen als Zeugnis der Zeit um 1930.
Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann und Eigentümerin des Fotoarchivs, entstanden.
-----
Eintritt: ab 3 Euro
-----
www.fotoarchiv-mittelmann.de
Eine Jahrhundertgeschichte in Bildern für Heute erzählt.
Ein deutschlandweit einzigartiger Schatz der Fotogeschichte: Mehr als 2.000 Glasnegative wurden 1988 auf einem Leipziger Dachboden entdeckt, das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Er lebte und arbeitete mit seiner Familie von 1909 bis 1938 in dem Haus Peterssteinweg 15. Die meisten Fotos sind Porträts von Frauen, Männern und Kindern, der Familie selbst oder sogar von SA-Männern. Doch Leben und Schicksale, Leistungen oder Verstrickungen können erst jetzt erhellt werden.
Die Ausstellung und digitale Formate zeigen eine typische jüdische Familie in Deutschland. Wie viele aus ihrer jüdischen Kundschaft, bauten sich die aus dem russischen Zarenreich emigrierten Mittelmanns in Leipzig ein neues Leben auf. Sie wurden im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet oder konnten überleben. Namen und Leben sowie Netzwerke in der jüdischen Gemeinde werden sichtbar gemacht. Der Sohn Eugen Mittelmann spezialisierte sich ab 1925 auf Porträts von Schauspielerinnen und Sängern an Leipziger Bühnen und Werbung. Seine Fotokunst steht neben Alltagsbildern von Großstadt-Menschen als Zeugnis der Zeit um 1930.
Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit Nadia Vergne, Enkelin von Abram Mittelmann und Eigentümerin des Fotoarchivs, entstanden.
-----
Eintritt: ab 3 Euro
-----
www.fotoarchiv-mittelmann.de
Advertisement
Where is it happening?
Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig, Germany, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig, Deutschland, Leipzig, Germany
Event Location & Nearby Stays:
Know what’s Happening Next — before everyone else does.
Host or PublisherStadtgeschichtliches Museum Leipzig


















