Hidden Heartache – ein Musiktheater in Körpersprache
Zwei gehörlose und zwei hörende Performerinnen entwickeln in ihren Bewegungen ein Geflecht visueller Rhythmen. Musik und Tanz stehen dabei in einem fortlaufenden Prozess gegenseitiger Formung und Neuausrichtung. Wann wird aus Tanz Musik und wann wird Musik zu Tanz?
Die Produktion des Kollektivs ox&öl in Kollaboration mit der Choreografin Lee Méir nutzt Körperschallwandler, um Musik physisch erlebbar zu machen. Die Kompositionen von Ailís Ní Ríain und Julie Herndon – aus gehörloser wie hörender kompositorischer Perspektive heraus entwickelt – entfalten sich durch die Bewegungen der Körper.
«Hidden Heartache» entwirft einen gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Hören als körperliche Erfahrung erscheint und sich Musik als Choreografie von Resonanz zeigt.
Mit
Kassandra Wedel, Lua Leirner, Marie-Lena Kaiser, Simone Keller (Performance); Lee Méir (Choreographie/Ko-Kreation/Kostümbild); Philip Bartels (Regie); Dennis Schmidt (technische Leitung); Stephanie Mündel-Möhr (Dramaturgie); John Ivers (Instrumentenentwicklung und -konstruktion); Ariane Russi (Produktionsleitung)
Kompositionen von Ailís Ní Ríain (*1974) und Julie Herndon (*1986)
Am 12.11. findet im Anschluss an die Performance ein Publikumsgespräch mit dem Ensemble statt. Das Gespräch wird in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) gedolmetscht.
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren.
Vibrationseffekte unter der Zuschauertribüne
Tickets: https://www.garedunord.ch/de/programm/3192/hidden-heartache
Foto: (c) Frol Podlesnyi
Vorstellungen:
12. und 13. November 2026, Gare du Nord Basel
6. und 7. März 2027, SONIC MATTER / Theaterhaus Gessnerallee Zürich
Eine Koproduktion von ox&öl, Münchener Biennale, Gare du Nord Basel und SONIC MATTER.
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