10. Internationaler Orgelsommer in St. Michael Berlin-Mitte
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KONZERT am 26. JUNI: VLADIMIR MAGALASHVILI
spielt Werke von J. S. Bach, G. F. Händel, Gabriel Fauré und stellt ein neues Werk der jungen kasachischen Komponistin Aigerim Seilova vor.
»ZWISCHEN den EPOCHEN« - Herzliche Einladung zum 10. INTERNATIONALEN ORGELSOMMER 2026 in ST. MICHAEL am Engelbecken - BERLIN-MITTE
6 KONZERTE vom 29. Mai bis zum 30. Oktober
Zum zehnten Mal verwandelt sich die historische Kirche St. Michael am Engelbecken in diesem Jahr in einen Treffpunkt internationaler Orgelkunst. In sechs Konzerten präsentieren hochkarätige Solistinnen und Solisten ihre persönlich geprägten Programme, die die ganze klangliche und stilistische Bandbreite der Sauer-Orgel ausloten und die kathedralhafte Akustik von St. Michael erlebbar machen. Von Werken der Renaissance und des Barock über die Klangpracht der Spätromantik bis hin zu visionären modernen Kompositionen und Erstaufführungen reicht das Repertoire,das unsere Künstler für Sie interpretieren – ein lebendiger Kosmos aus Tradition und Avantgarde.
Am 29. Mai wird Domorganist em. Thomas Sauer den Orgelsommer eröffnen, mitWerken von Bach,César Franck, Charles Marie Widor und Naji Hakims farbenreichem, expressivem Variationswerk 'To Call My True Love To My Dance', das eine Brücke zwischen weltlicher Tanzfreude und spiritueller Symbolik schlägt. Vladimir MagalashvilisKonzert am 26. Juni verbindet Werke von Bach, Händel, Gabriel Fauré und der jungen kasachischen Komponistin Aigerim Seilova.Jakub Sawicki wird sein Konzert am 31. Juli mit Werken von J. S. Bach und Franz Liszt gestalten und diese durch Improvisationen verbinden. Leitidee seines Konzertes ist es, die Inspiration von einem zum anderen im Moment entstehen zu lassen und ein klangliches Kontinuum zu schaffen.Wieder bei uns zu Gast ist am 28. August der junge Londoner Organist und Komponist Parvis Hejazi, in seinemOrgelrezital stellt er Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Olivier Messiaen und eine Improvisation über ein Thema von Benjamin Britten vor, lässt große Werke der Orgeltradition und zeitgenössische Klangsprache in Kommunikation treten. Den spirituellen Höhepunkt bildet Messiaens „Livre du Saint-Sacrément“, dessen meditative, farbenreiche Ästhetik den Raum in eine kontemplative Sphäre verwandelt."Zwischen den Epochen“ ist am 25. September Alexandra Bartfelds Programm überschrieben, von Bach über Nico Muhly, Antoine de Cousu, Bernardo Storace, Philip Glass, Adrian Foster und Vladislav Uspenski spannt sich der zeitliche Bogen über vier Jahrhunderte. Zum Abschluss der Konzertreihe erwartet Sie am 30. Oktober ein Konzertprogramm von Ulrike von Wiesenau, das Werke von Johann Sebastian Bach, John Cage und Jeanne Demessieux vereint. Es bietet eine faszinierende Gegenüberstellung von Barock, aleatorischer Avantgarde und romantisch-moderner Virtuosität, die die künstlerische Vision des Orgelsommers vollendet.
St. Michael, Michaelkirchplatz, 10179 Berlin-Mitte. Die Konzerte beginnen um 17:00 Uhr. Im Anschluss daran lädt der Förderverein zum KünstlerInnengespräch im Café am Engelbecken ein.
Künstlerische Leitung: Ulrike von Wiesenau - Veranstaltet vom Förderverein St. Michael und der Agentur Weidenfeld Freiw. Spenden für den Förderverein St. Michael e.V.
Eröffnungskonzert: 29. Mai Domorganist em. Thomas Sauer 26. Juni Vladimir Magalashvili 31. Juli Dr. Jakub Sawicki 28. August Parvis Hejazi 25. September Alexandra Bartfeld 30. Oktober Ulrike von Wiesenau
In memoriam Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (1934-2025) Ulrich Eckhardt, Jurist, Musiker und Kulturmanager, prägender Intendant der Berliner Festspiele, Interimsintendant der Berliner Philharmoniker und Kurator der Philharmonischen Orgelreihe – hat den Internationalen Orgelsommer in St. Michael von Anfang an mit seinen außergewöhnlichen Konzerten inspiriert, war Mentor und Unterstützer der Konzertreihe. Seinem Andenken ist dieser Orgelsommer gewidmet.
"Orgeln sind Wunderbaue, Tempel, von Gottes Hauch beseelt, Nachklänge des Schöpfungsliedes." (Johann Gottfried Herder)
Die Mitte des 19. Jahrhunderts von Schinkel-Schüler August Soller erbaute St.-Michael-Kirche wurde 1945 zerstört und 1953 im Querschiff der Teilruine als Filialkirche der katholischen St. Hedwigs-Kathedrale wieder eingeweiht. Erst seit Aufhebung der Teilung ist der städtebauliche Zusammenhang der historischen Luisenstadt an der Grenze der Ortsteile Mitte und Kreuzberg zwischen Kirchenbau und Parkanlage am Engelbecken wieder erlebbar.
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